Barf Rezepte: Gesunde Ernährung für den Hund

Barf Rezepte: Gesunde Ernährung für den Hund

Es sind nicht nur die Rassenunterschiede, sondern auch das Verhalten der Vierbeiner kann unterschiedlicher nicht sein, was auch die Fressgewohnheiten der Hunde betrifft. Daher ist es kein Wunder, dass viele Haustiere immer mehr an den gleichen Krankheitssymptomen leiden wie wir Menschen. Es sind die ganz normalen Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Verdauungsstörungen, Ängste, Juckreiz und Stress, unter denen viele Haustiere und Hunde leiden.

Sicherlich hast Du schon einiges im Bereich Hundefutter ausprobiert und den Tierarzt kennt Dein Hund auch schon. Dennoch trat bisher kaum eine Besserung der Gesundheitsprobleme in Kraft.

Auch Dein Hund braucht einmal eine Abwechslung im Futter oder sogar eine gesündere und vitaminreiche Kost, welche Deinen Hund nicht nur fröhlich stimmt, sondern auch gesundheitlich für ihn eine Bereicherung ist. Viele Probleme, an denen Dein Hund leidet, lassen sich mit einem Barf-Menü zumindest lindern, wenn nicht sogar vollständig beseitigen.

 

Was ist das Besondere an Barf Rezepte Hund?

In die Barf Rezepte kommt nur Premium-Qualität: Absolutes hochwertiges Fleisch von Tieren aus artgerechter deutscher Haltung. Alle Produkte aus Fleisch werden umgehend verarbeitet, eingefroren, in Würfel geschnitten und in wiederverschließbare Beutel verpackt.

Wo liegen die Vorteile:

  • Einzeln entnehmbare und individuell entnehmbare Fleischstücke.
  • Der Kühlschrank bleibt von offenen Resten verschont.
  • Die einzelnen Fleischstücke lassen sich schneller auftauen.
  • Mehr Platz und bessere Übersicht im Gefrierschrank.
  • Im Futternapf mehr Abwechslung.
  • Individuell lassen sich die Menüs noch einfacher zusammenstellen.
  • Weniger Plastikmüll und daher gut für die Umwelt.

Für jeden Tag in der Woche gibt es einen separaten Menü-Beutel (insgesamt 9).

Obendrein – ebenfalls einzeln entnehmbar – das gewürfelte Gemüse. Sowie die Hühnerhälse und/oder Knochen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du die Zusammenstellung der Barf Rezepte Hund für ein oder mehrere Wochen vorbereitest. Die Gemüse- und Fleischsorten gibt es auch einzeln.

Warum Barfen Hund Rezepte?

Spürbare und sichtbare Vorteile bei der Rohfütterung:

  • Zahnsteinbildung wird vermieden.
  • Somit kein übler Schnauzengeruch.
  • Seidiges, gesundes und glänzendes Fell.
  • Deutlich kleinere Kotmengen.
  • Weniger Parasiten.
  • Bessere Muskulatur, starke Bänder und Sehnen.
  • Deutlich stärkeres Immunsystem.
  • Weniger Wachstumsprobleme.
  • Verminderung des Risikos bei einer Magenverdrehung.
Zuletzt aktualisiert am 9. Mai 2022 um 13:59 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Warum solltest Du Fertigfutter vermeiden?

Wahrscheinlich schaust Du Dir im Supermarkt an, was Du für Deine Ernährung zu Dir nimmst. Hast Du Dir auch schon einmal angeschaut, was bei Nassfutter oder Trockenfutter für Deinen geliebten Hund an Inhaltsstoffen draufsteht? Zum Beispiel der überaus hohe Getreidegehalt von 90 % und mehr, hauptsächlich bei billigen Futtersorten an der Tagesordnung. Dazu kommen dann noch minderwertige tierische Nebenprodukte, ein Mix aus künstlichen Mineralstoffen und Vitaminen, Aroma- und Farbstoffe und fertig ist das Fressen für Deinen Hund.

Daher ist es kein Wunder, wenn bei diesem minderwertigen Fressen die Gesundheit Deines Hundes auf der Strecke bleibt. Dir würde es nicht anders ergehen, wenn Du Dich täglich nur von Currywurst und Pommes ernähren würdest.

Deine Fellnase ist ein Karnivor, seine Vorfahren sind Wölfe. Auch Dein Hund verfügt über das Gebiss eines Karnivoren mit kräftigen Eckzähnen und Backenzähnen mit scharfen Kanten, um Knochen und Fleisch zerkleinern zu können. Ganz im Gegensatz zu Pflanzenfressern verfügt Dein Hund nicht über Verdauungsenzyme im Speichel und produziert somit sehr wenig Speichel. Bei Deinem Vierbeiner ist der Speichel sehr zähflüssig und dient lediglich als Gleitmittel für die Nahrung, die bei einem Hund meist aus größeren Stücken besteht.

Im Vergleich zu Pflanzenfressern ist der Magen eines Hundes recht groß. Im Verhältnis zum Körpergewicht ist der Magen eines Hundes in etwa 8 Mal größer als zum Beispiel der Magen eines Pferdes. Vergleicht man einen Hund mit einem Menschen, enthält die Magensäure eines Hundes anteilig zehnmal mehr Salzsäure. Mit Nahrung im Magen beträgt der pH-Wert des Hundes unter 1 (der Mensch verfügt über einen pH-Wert von 4 bis 5).

 

Was sind die Folgen, wenn man einem Hund überwiegend getreidehaltige Nahrung verabreicht?

Der sehr hohe Getreideanteil von Fertigfutter führt dazu, dass die Magensäfte nicht optimal und ausreichend gebildet werden können, weil der Schlüsselreiz Fleisch fehlt, da die Produktion der Verdauungssäfte über diesen Schlüsselreiz erfolgt. In diesem Fall werden die Bakterien nicht abgetötet, was zu einer Fehlgärung wie Durchfall und Parasitenbefall führen kann.

Somit ist die Bauchspeicheldrüse des Hundes mit der Produktion von Enzymen zur Verdauung von Getreide überfordert, da die Verdauung des Hundes auf pflanzliche Nahrung in größeren Mengen nicht eingestellt ist. Viele Hunde kommen scheinbar damit gut klar, jedoch, wenn Du einmal genauer hinschaust, wirst Du feststellen, dass Dein Hund Zahnstein hat, eventuell das Fell ein wenig schuppt und er hin und wieder etwas streng nach Hund riecht. Es können durch falsche Ernährung aber noch wesentlich mehr gesundheitliche Probleme entstehen.

 

Was ist der Sinn bei Barf Rezepte und wie funktioniert Barfen beim Hund?

Es geht beim Barfen darum, den Hund mit rohen Produkten nach Möglichkeit artgerecht zu ernähren. Dabei wird auf Nass- oder Trockenfutter komplett verzichtet. Stattdessen gibt es für den Vierbeiner hauptsächlich rohes Fleisch, Obst, Gemüse und Getreide. Des Weiteren erhält der Hund gelegentlich auch einmal Knochen.

Etwaige Zusätze sind beim Barfen nicht erforderlich, sofern Dein Hund ausgewogen gebarft wird. Mit einem gut zubereiteten Mix aus Fleisch, Knochen, Fisch, Blut, Gemüse, Eiern, Obst und Milchprodukten erhält Dein Hund eine absolut artgerechte Ernährung und alles was er dazu benötigt.

 

Wie oft sollte ich meinen Hund Barfen?

Für einen gesunden und ausgewachsenen Hund rechnet man eine Futtermenge zwischen 2 % und 4 % seines Körpergewichts. Die Ration wird normalerweise auf ein bis zwei Mahlzeiten im Tagesverlauf verteilt. Es gibt Hunde, welche bei nur einer Futterration am Tag mit Sodbrennen reagieren.

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Foto von minka2507 von Pixabay

Wie viel Barf bei Welpen und Junghunden?

Bei Barf Rezepte Welpe je nach Rasse, Lebensmonat und Aktivität zwischen 4 -10 %. Der Fleischanteil sollte in etwa 80 % und bei Getreidefütterung ca. 70 % der Tagesration betragen.

 

Was ist für die Hunde Barf Futter?

Durch das Barf Futter soll die natürliche Ernährung eines Wolfs erzeugt werden. Gegenüber den Wölfen weisen Hunde eine signifikant höhere und effektivere Stärkeverdauung auf. Von Wissenschaftlern wird diese als Anpassung an das Zusammenleben mit Menschen und ihre stärkehaltige Ernährung erklärt. Diesem Vorgehen soll die Gesundheitsprophylaxe der Hunde dienen. Hinter dem Kürzel „Barf“ handelt es sich um: „Biologisch artgerechtes rohes Futter“.

 

Ist Barfen für jeden Hund zu empfehlen?

Barfen ist eine kohlenhydratarme und proteinreiche Ernährungsform. Diese ist nicht für jeden Hund die optimale Ernährung. Hauptsächlich bei Hunden, die sehr schnell fressen und förmlich ihr Futter verschlingen, ist von einer Knochenfütterung abzuraten. Was auf jeden Fall beim Barfen nicht fehlen darf, ist zum Beispiel Muskelfleisch, da es Proteine, Fette, Wasser und Mineralien enthält. Geflügel ist sehr gut für die Zufuhr von wichtigen Fettsäuren. Lamm eignet sich sehr gut für Fellnasen mit Allergieproblemen.

 

Was kann ich eventuell bei Barf Rezepte verkehrt machen?

Das solltest Du vermeiden:

  • Eine Barf Ration deckt den Bedarf eines Hundes nicht ab.
  • Zu einseitige Ernährung von Fleisch.
  • Vorsicht ist geboten bei rohem Schweinefleisch.
  • Giftiges und unverträgliches Obst und Gemüse.
  • Zu viele Knochen, gekochte Knochen und Knochenkot.

Hier 8 Barf Rezepte die beim Hund Lust auf mehr machen

  1. Rind mit Hühnerhälsen, Seealgen und Süßkartoffeln
  2. Pansen, pürierte Kartoffeln mit Lebertran und Kalbsbrustbein
  3. Huhn mit Fett, Äpfel, Seealgenmehl und Hähnchenrücken
  4. Pferd mit Ei, Zucchini und Fischöl
  5. Lamm und Mix von Innereien mit Lebertran und Karotten
  6. Blättermagen mit Kalbsbrustbein und pürierten Süßkartoffeln
  7. Huhn mit Fett, Hühnerhälsen, püriertem Gemüse-Obst-Mix und Seealgen
  8. Huhn, Putenherzen und Fett mit Lachsöl und Karotten

TIPP

Gemüse & Obst solltest Du auf jeden Fall immer am besten mit einem Pürierer zerkleinern. Nur so kann Dein Hund die darin enthaltenen Vitamine gut verwerten und aufnehmen.

 

Wer weiß denn so was?

Zu Fleisch eignet sich als Alternative sehr gut auch Fisch. Dein Hund wedelt mit dem Schwanz, wenn Du ihm ein-bis zweimal wöchentlich ein leckeres Fischgericht vorsetzt.

Barf Rezept für zwischendurch als Leckerli

Kleine Kugeln von Leberwurst mit folgenden Zutaten:

  • 100 g grobe Haferflocken
  • 100 g Leberwurst
  • 1 Ei
  • 100 g feine Haferflocken
  • 150 g Hüttenkäse
  • 6 Esslöffel Olivenöl

ergibt etwa 40 Stück der vorzüglichen Leberwurstkügelchen. Alle Zutaten vermengst Du formst daraus die Kügelchen und backst alles ca. 30 Min. bei 180 Grad.

 

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Zuletzt aktualisiert am 16. Februar 2022 um 14:13 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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